2019 05 02 Schulen und Gruppen3

Termine

 

Führung in der Sonderausstellung 

Sonntag, 1.8.2021, 15 Uhr "Es lebe der Sport! - Führung in der Sonderausstellung"

Alltag ohne Sport? Egal, ob man selbst Sport treibt oder beim Sportmachen zuschaut, ob man ihm in der Gruppe oder allein nachgeht - Sport ist vielfältig. Die Fülle an unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten ermöglicht es vielen Menschen, Sport zu einem festen Bestandteil ihres Alltags zu machen. Und wie sieht das Sportleben in Kassel aus? Welche Sportarten sind und waren für Kassel prägend? Begleiten Sie Klaus Wölbling bei einem 60-minütigen Rundgang durch die Sonderausstellung "Es lebe der Sport!".

Der Eintritt ins Museum beträgt 4,- Euro, ermäßigt 3,- Euro. Die eigentliche Führung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindlichen Anmeldung erforderlich unter 0561/787 4405. Die Führung findet unter Berücksichtigung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen statt.

 

Stadtspaziergang

Sonntag, 25.7.2021, 15 Uhr "Kassel zur Zeit der ersten documenta - Stadtplanung und Stadtbild der Nachkriegszeit" 

Kassel war während des Zweiten Weltkrieges ein bevorzugtes Ziel alliierter Bomberverbände und die Angriffe haben in der Stadt erhebliche Spuren hinterlassen. Im ersten Jahrzehnt nach dem Krieg, während der Zeit des Wiederaufbaus, entstand gemäß nach dem Prinzip "Neue Stadt auf altem Grund" ein völlig neues Stadtbild im Stil des Neuen Bauens. Oft wird behauptet, dass sich dahinter noch die Stadtplanung aus der nationalsozialistischen Zeit verbirgt. Im Rahmen des ca. 120-minütigen Stadtspaziergangs wird Albert Walch allen Interessierten die Grundideen der Stadtgestalter und deren konkrete Umsetzung an ausgewählten Bauwerken näherbringen.

Treffpunkt: Stadtmuseum

Die Teilnahmegebühr beträgt 4,- Euro, ermäßigt 3,- Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 0561/787 4405. Der Stadtspaziergang findet unter Berücksichtigung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen statt.

 

 

Führung in der Dauerausstellung 

Sonntag, 18.7.201, 15 Uhr "Kassel - Vom Marktflecken zur Industriestadt"

Im Jahr 013, als der Name "Chassalla" zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, bestand der Ort nur aus einer kleinen Ansammlung von Häusern an der Furt durch die Fulda. Doch wie wurde daraus die heutige Großstadt, wie wir sie kennen? Auch wenn wir heute im Stadtbild nur noch wenige erhaltene Gebäude finden, die darauf hinweisen: Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung des Stadtmuseums lassen sich die wichtigen Phasen der Stadtentwicklung nachvollziehen. Erfahren Sie mehr über die spannenden Veränderungen und Entwicklungen der Stadt Kassel. 

Der Eintritt ins Museum beträgt 4,- Euro, ermäßigt 3,- Euro, die eigentliche Führung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 0561/787 4405. Die Führung findet unter Berücksichtigung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen statt.

 

Online-Führung in der Dauerausstellung

Mittwoch, 14.7.2021, 18 Uhr "Jeder kann mitmachen - Sport in Kassel" 

"Jeder kann mitmachen" - so lautet das Motto des alljährlichen Flussschwimmens in der Fulda "Quer durch Kassel". Dieser Leitspruch ist auch das Thema der digitalen Führung am Mittwoch, 14. Juli 2021 ab 18 Uhr in der Sonderausstellung "Es lebe der Sport!" im Stadtmuseum Kassel. Mit dem Blick aus der Gegenwart wird Klaus Wölbling allen Interessierten das historische und das aktuelle Kasseler Sportgeschehen vorstellen: Welche Sportarten waren und sind für Kassel prägend? In welchen Sportstätten wird trainiert und wo sind bedeutende Wettbewerbe ausgetragen worden? Wie gestaltet sich das Sportvereinsleben? Erfahren Sie anhand von zahlreichen Beispielen Wissenswertes über die vielfältigen sportlichen Angebote die Kassel zu bieten hat.

 

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

Filmpräsentation mit Gesprächsrunde

Sonntag, 27.6.2021, 18 Uhr "Die kalten Ringe. Gesamtdeutsch nach Tokio. Eine Filmpräsentation mit Gesprächsrunde"

Die Veranstaltung möchte anhand der filmischen Dokumentation "Die Kalten Ringe" mit anschließender Gesprächsrunde an die geteilte olympische Sportgeschichte aus der Phase des Kalten Krieges erinnern. Eingeladen sind der Filmemacher Thomas Grimm (Zeitzeugen-TV) sowie die Olympiateilnehmer Manfred Matuschewski (DDR/Leichtathletik, Europameister) und Klaus Lehnertz (BRD/Leichtathletik, Bronzemedaille in Tokio).

In diesem Jahr werden die Olympischen Spiele nach 1964 erneut in Tokio ausgetragen. Im Gedächtnis der Gesellschaft ist die Tatsache so gut wie vergessen, dass für die Spiele 1964 in Tokio letztmalig eine gesamtdeutsche Mannschaft antrat. Bereits 1956 und 1960 musste die Deutschen in Ost und West unter Zwang des IOC ein gemeinsames Team bilden. IOC-Präsident Avery Brundage hatte die Vision, dass mit der Kraft des Sports politische Grenzen überwunden werden könnten. Doch mit dem Mauerbau 1961 wurde die bisherige olympische Praxis durch die Realität des Kalten Krieges eingeholt. Der Sport wurde zu einem Spielball der Politik. Es wurde gestritten über Fahnen, Trikots und Hymnen, allein die Zusammenstellung der Olympiamannschaft wurde zu einem Politikum. Es gab ein Hauen und ein Stechen, um jeden Platz, um jeden Wettkampf.

Dabei ging es um den prestigeträchtigen Posten des Mannschaftsleiters, dem so genannten Chef de Mission. Wer nach den Ausscheidungen die Mehrzahl der Teilnehmer*innen im Team hatte, durfte dieses Amt bekleiden. Selbst in Tokio nahm das Gegeneinander nicht ab. Die Querelen zwischen Ost und West wurden mit in die Olympiastadt genommen. Der Riss ging durch die gesamtdeutsche Mannschaft. Die politische Teilung wurde nun auch im olympischen Sport mehr als sichtbar.

Die Veranstaltung ist ein Kooperatonsprojekt des Stadtmuseum Kassel und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, moderiert von Dr. René Wiese vom Zentrum deutsche Sportgeschichte.

  

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und wir bitten um eine Voranmeldung unter der Telefonnumer 0561/7874405 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Die Voraussetzung für eine Teilnahme an der Veranstaltung sind ein Negativnachweis, Hinterlassung der Kontaktdaten, das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung sowie das Einhalten der allgemein geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

 

 

Online-Führung in der Dauerausstellung

Mittwoch, 23.6.2021, 18 Uhr "Von Zünften, Gilden und Handwerkern" 

Seit dem Mittelalter war das Handwerk in Zünften organisiert. Die Zünfte hatten als Standesvertretung einzelner Berufsgruppen einen beachtlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss: Sie legten die Preise sowie die Art und Qualität der Produkte fest, bestimmten die Zahl der Meisterstellen und begleiteten ihre Mitglieder von der Ausbildung bis hin zum letzten Gang. In der 15-minütigen Online-Führung wird Margret Baller interessante Einblicke auf die Rolle der Zünfte in Kassel geben und die besonderen handwerklichen Fähigkeiten anhand von Ausstellungsobjekten veranschaulichen.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

 

Online-Führung in der Dauerausstellung

Mittwoch, 26.5.2021, 18 Uhr "Mätressen, Flöhe und Intrigen" 

Die scheinbar märchenhafte Welt der Reichen und Schönen hatte in den letzten Jahrhunderten durchaus auch ihre Schattenseiten: Paare wurden gegen ihren Willen verheiratet, Gefühle spielten in dieser Zeit keine Rolle - allein das politische Kalkül gab den Ausschlag für die Wahl des Partners bzw. der Partnerin. So wimmelte es im Umfeld des Hofes von schönen Frauen, die als Mätressen zu gesellschaftlichem Ansehen gelangen wollten. Und es war die Zeit des Puders, des Parfums und der Flöhe und Läuse!

Begleiten Sie Claudia Panetta-Möller in eine Zeit, in der die Körperpflege lediglich eine untergeordnete Rolle spielte, die Parfumindustrie florierte und Flöhe und Läuse schon fast zu alltäglichen Begleitung gehörten.

 

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

 

Online-Führung in der Sonderausstellung

Mittwoch, 12.5.2021, 18 Uhr "Auf Achse - Sport in Kassel auf zwei, vier oder Rädern"

Mit der Erfindung des Laufrades durch Karl Freiherr von Drais (1785 - 1851) im Jahr 1817 änderte sich die individuelle Fortbewegung grundlegend und im Lauf der Zeit entstanden immer wieder neue Sportarten auf Rädern. Ende des 19. Jhahrhunderts formierten sich Zweiradbegeisterte auch in Kassel zu Vereinen, fuhren Radrennen oder übten sich im Kunstradfahren. Überregional bekannt waren in den 1920er und 1950er Jahren die prestigeträchtigen Auto- und Motorradrennen im Bergpark Wilhelmshöhe. Anhand vieler interessanter Objekte werden in der 15-minütigen Online-Führung auch jüngere Sportarten wie das Roller-Derby vorgestellt und die besondere Bedeutung der Fankultur. Viele Sportbegeisterte finden in den Fanclubs eine besondere Form der Gemeinschaft. Die Idenditifikation mit einem Verein wird von den Fans auch nach außen hin durch Trikots, Fahnen oder Schals bis hin zu aufwendigen, großflächigen Choreografien im Stadion demonstriert.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

 

Online-Führung in der Dauerausstellung

Mittwoch, 28.4.2021, 18 Uhr "Macht und Romantik oder als die Liebe die Staatsgeschäfte beeinflusste"

Für die Kurfürsten von Hessen-Kassel waren vermeintlich private Angelegenheiten wie die Eheschließung auch staatspolitisch von großer Bedeutung. Insbesondere die Kurfürsten der Romantik und der Biedermeierzeit litten im Spannungsfeld zwischen Staatsräson und Liebe. Welche Auswirkungen diese arrangierten Ehen auf die Politik hatten, wird Albert Walch während der Führung erläutern.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

 

Online-Führung in der Dauererausstellung

Mittwoch, 14.4.2021, 18 Uhr "Jüdisches Leben in Kassel"

Begeben Sie sich gemeinsam mit Margret Baller während der 15-minütuigen Online-Führung auf Spurensuche nach dem jüdischen Leben in Kassel. Bereits im 13. Jh. haben Juden in Kassel gelebt, 1262 wird erstmals eine Judengasse in Kassel erwähnt. Je nach Gunst der Landesherren waren Juden in der Stadt geduldet oder wurden in die umliegenden Dörfer vertrieben; für eine Aufenthalsterlaubnis mussten sie hohe Schutzgelder zahlen. Die franzözische Besatzung Deutschlands und die Bildung des Königreichs Westphalen bildete eine Zäsur im Leben der jüdischen Bevölkerung: Es wurde ihnen die Religionsfreiheit zugesprochen, Auflagen für die Berufsausübung oder den Wohnsitz wurden aufgehoben. Ein Aufschwung für die jüdischen Gemeinden war die Folge - deutlich wurde dies auch in Kassel mit der Einweihung einer neuen Synagoge 1839. Ab dem 19. Jh. waren Juden in das bürgerlichen Leben der Stadt integriert. Der Antisemitismus jedoch, den das nationalsozialistische Regime ab 1933 rigoros politisch umsetzte, zerstörte das Leben der Menschen jüdischen Glaubens. Ein Großteil der Kasseler Juden konnte zwar rechtzeitig fliehen, dennoch wurden etwa 2500 Juden des Regierungsbezirks Kassel verschleppt und ermordet. Trotz der unheilvollen Geschichte gibt es heute wieder eine jüdische Gemeinschaft in Kassel.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

 

Online-Führung in der Sonderausstellung

Mittwoch, 31.3.2021, 18 Uhr "Frisch, frei, fröhlich, fromm? Über die Anfänge des Sports in Kassel und anderswo"

War die Entwicklung des Sports im 19. Jahrhundert tatsächlich so unbeschwert, wie es die vier Schlagworte "frisch, frei, fröhlich, fromm" des Mottos von "Turnvater Jahn" (1778 - 1852) nahelegen? Dieser Frage möchte Klaus Wölbling während der Online-Führung nachgehen. Anhand interessanter Ausstellungsobjekte soll beschrieben werden, mit welchen Schwierigkeiten sich die ersten Turnvereine auseinandersetzen mussten. So befürchtete etwa die damalige fürstliche Obrigkeit "aufrührerische Aktivitäten" von den Turnbegeisterten. Thematisiert wird auch der schwierige Zugang der Frauen zum Sport und der Kampf gegen das vorherrschende Rollenbild. Nur langsam wichen die Bedenken und es war ein langer Weg bis zu den sportlichen Möglichkeiten unserer heutigen Zeit.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

 

Online-Führung in der Dauerausstellung

Mittwoch, 17.3.2021, 18 Uhr "Die Hugenotten - Von Frankreich in die Glaubensfreiheit" 

Während der 15-minütigen Online-Führung mit Claudia Panetta-Möller blicken wir zurück auf Kassel zur Zeit des Absolutismus und die Herrschaft Landgraf Karls (1654 - 1730). Im Mittelpunkt stehen die Hugenotten, französische Glaubensflüchtlinge.

Als Ludwig XIV. 1685 mit dem Edikt von Fontainebleau den Protestantismus im katholischen Frankreich verbot, verließen etwa 150.000 bis 200.000 Hugenotten das Land. Zahlenmäßig war dies die größte und in ihrer Wirkunsgeschichte wohl bedeutendste europäische Migration der Frühen Neuzeit. Ab 1685 wurden etwa 3800 Hugenotten von Landgraf Karl aufgenommen: Was erhoffte sich der Landgraf von den "Réfugiés"? Welchen Einfluss hatten die Hugenotten auf die Stadtentwicklung Kassels? Inwiefern prägte die franzözische Kultur das Stadtleben? Dies sind beispielhafte Fragen, denen sich die Online-Führung mit Claudia Panetta-Möller widmet.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/ 

 

Online-Führung in der Sonderausstellung

Mittwoch, 17.2.2021, 18 Uhr "Sport unter dem Hakenkreuz" 

Nach den Umwälzungen der Jahre 1933/34 war in Deutschland der Rechtsstaat beseitigt und der Sicherheitsapparat unter nationalsozialistischer Kontrolle - die Diktatur war errichtet. Doch dies reichte den neuen Machthabern nicht: Mit der Gleichschaltung sollte die gesamte Gesellschaft von der nationalsozialistischen Ideologie durchdrungen werden. Es ging um Beeinflussung und Kontrolle. Auch der Sport wurde diese Zwecke instrumentalisiert. Wie dies in Kassel konkret umgsetzt wurde, wird Albert Walch an einigen Objekten beispielhaft erläutern.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/

 

Online-Führung in der Sonderausstellung

Mittwoch, 3.2.2021, 18 Uhr "Es lebe der Sport! - Führung in der Sonderausstellung" 

Entdecken Sie bei einer Online-Führung via Instagram mit Alica Reuter die Sonderausstellung "Es lebe der Sport!" im Stadtmuseum. Nach einer Einführung über die Anfänge des Sports in Kassel, wird die historische Entwicklung der Sportvereine vorgestellt und und inwiefern sich immer auch gesellschaftliche Strukturen im Sport widerspiegeln. Ein Blick auf das aktuelle Geschehen wird das soziale Engagement der Sportvereine aufzeigen bis hin zu der Frage, was heute eigentlich als Sportart gelten kann und wie durch eine zunehmende "Versportlichung" der Gesellschaft unsere Wahrnehmung des eigenen Körpers gewandelt hat. 

Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: www.instagram.com/stadtmuseum_kassel/